Biene sucht Bauer mit Blüten: Antragsphase für Agrarumweltmaßnahmen läuft

Metten, 11.05.2010 - Landwirte können durch die Anlage von Ackerrandstreifen, Blühstreifen und mehrjährigen Blühflächen einen wertvollen Beitrag zur Nahrungsversorgung Blüten besuchender Insekten und anderer Klein- und Wildtiere leisten. In vielen Bundesländern werden sie dabei durch deutlich angehobene Förderprämien im Rahmen der Agrarumweltmaßnahmen unterstützt.
So können Landwirte aus Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Sachsen oder Sachsen-Anhalt bis zu 950 Euro pro Hektar Förderung erhalten, wenn sie artenreiche Blühmischungen einsäen. Die genaue Fördersumme hängt vom Bundesland, dem Betrieb und der jeweiligen Einzelfläche ab. Allerdings ist Eile geboten, denn in vielen Bundesländern laufen die Antragsfristen zur Förderung einer blühenden Landschaft zum 15. bzw. 17. Mai 2010 ab.
Honigbienen sind wichtige Bestäuber vieler Wild- und Kulturpflanzen. So kann sich beispielsweise der Rapsertrag um 15-30 Prozent erhöhen, wenn die Rapsblüten von Bienen bestäubt werden. Um zu Überleben sind Honigbienen und andere Blütenbesucher wie Wildbienen, Fliegen, Käfer und Schmetterlinge aber auch nach der Rapsblüte auf ein vielfältiges Blütenangebot in der Landschaft angewiesen.
Nähere Angaben zu einzelnen Agrarumweltmaßnahmen sind auf den Internetseiten der Länder bzw. bei den zuständigen Landwirtschaftsämtern verfügbar. Eine Übersicht der Förderprogramme für eine blühende Landschaft und Hinweise zu Saatgut und Saatgutbezugsquellen sind auch auf der Internetseite des Netzwerk Blühende Landschaft www.bluehende-landschaft.de, Rubrik So bringen Sie die Landschaft zum Blühen“ zu finden.
Pressemeldung des Netzwerk Blühende Landschaft
11.05.2010
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