Projekte
Gemeinsam mit Partnerorganisationen und regionalen Initiativen initiiert das Netzwerk Blühende Landschaft Modellprojekte und akquiriert dafür Fördergelder.
In der Region Chiemgau-Inn-Salzach wurde 2005 das Modellprojekt Blühender Chiemgau durchgeführt. Das Projekt war auf ein Jahr befristet und wurde über Region aktiv Chiemgau-Inn-Salzach gefördert. Schwerpunkte des Projekts lagen auf der Öffentlichkeitsarbeit, auf Beratung sowie auf der freiwilligen Beteiligung von Landwirten und Kommunen, Blühflächen zu schaffen.
Das Projekt EVA steht für Entwicklung von lebendiger Vielfalt in der Agrarlandschaft“ und hat den Erhaltung und die Erhöhung der biologischen Vielfalt auf Äckern, Wiesen und Weiden und im Obstbau zum Ziel. EVA ist ein Projekt des NABU Landesverbandes Baden-Württemberg, das durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg mit Mitteln der Glücksspirale gefördert und in Zusammenarbeit mit den evangelischen Landeskirchen Württemberg und Baden, dem evangelischen Bauernwerk Württemberg und dem Netzwerk Blühende Landschaft durchgeführt wurde. Das Projekt startete im Dezember 2005 und lief bis April 2007.
Förderung Blüten besuchender Insekten durch Agrarumweltmaßnahmen in Rheinland-Pfalz : Das Land Rheinland-Pfalz hat das Netzwerk Blühende Landschaft gemeinsam mit dem Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB), Mannheim, und der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL), Bad Dürkheim, beauftragt, die Agrarumweltmaßnahmen im Hinblick auf die Förderung Blüten besuchender Insekten zu bewerten und zusätzliche Maßnahmen zur Förderung einer bienenfreundlichen Landwirtschaft vorzuschlagen.
Modellprojekt von De Immen in Schleswig-Holstein: BlühLand. An sechs Standorten in Schleswig-Holstein wurden flächig Bienenweide-Saatmischungen ausgebracht (insgesamt knapp 5 Hektar). Imker aus dem Verein haben dort Völker aufgestellt. 2009 und 2010 werden nun thematische Frühungen für unterschiedlichen Gruppen angeboten.
Pilotprojekt: Buntstreifen-Patenschaften in Haar: In Zusammenarbeit mit dem Umweltreferenten der Gemeinde Haar, Michael von Ferrari, entstand die Idee, Patenschaften für öffentliche Flächen anzubieten. Das kann ein Streifen Brachland sein, eine Bauminsel oder ein Parkplatzrand. Solche Flächen sollen mit Wildstauden und einheimischen Sträuchern bepflanzt werden. Ziel ist es, ökologisch wertvoll und nachhaltig zu pflanzen, damit Insekten und Kleintiere hier Nahrung und Nisthilfen finden. Bürger und Unternehmen können eine Pflege-Patenschaft für diese Flächen übernehmen. Der Pate kann einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt (2010 ist übrigens das Jahr der Biodiversität) leisten und trägt so dazu bei, öffentliche Flächen zu verschönern.

