Projekte in Haar, Kreis München
Die Gemeinde Haar als wichtiger Partner
Die Gemeinde als Mitglied im Netzwerk willkommen zu heißen, ist mir eine besondere Freude. Vielen herzlichen Dank für Stärkung, Motivation und Teamgeist!
Pilotprojekt Buntflächen Patenschaft“ in Haar
In Zusammenarbeit mit dem Umweltreferenten der Gemeinde Haar, Michael von Ferrari, entstand die Idee, Patenschaften für öffentliche Flächen anzubieten. Das kann ein Streifen Brachland sein, eine Bauminsel oder ein Parkplatzrand. Solche Flächen sollen mit Wildstauden und einheimischen Sträuchern bepflanzt werden. Ziel ist es, ökologisch wertvoll und nachhaltig zu pflanzen, damit Insekten und Kleintiere hier Nahrung und Nisthilfen finden. Bürger und Unternehmen können eine Pflege-Patenschaft für diese Flächen übernehmen. Der Pate kann einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt (2010 ist übrigens das Jahr der Biodiversität) leisten und trägt so dazu bei, öffentliche Flächen zu verschönern.

Pflanzaktion, Haar. Foto: Dagmar Rümenapf
Die erste Patenschaft in Haar habe ich übernommen: An der Ecke Gronsdorfer/Bibinger Straße wird eine neue blühende Fläche entstehen, die unter Berücksichtigung des Standortes bepflanzt wurde. Wir haben Pflanzen gewählt, die sehr widerstandsfähig sind, vom Frühjahr bis zum Herbst Nahrung für Insekten bieten und zugleich schöne Blüten tragen. Ab Mitte Mai können Sie die spannende Veränderung dieser Fläche mit der zunehmenden Zahl an Bienen, Schmetterlingen und Co. beobachten.
Informationen für Buntstreifen-Patenschaften in Haar:
Wer eine Patenschaft für eine blühende Fläche in Haar übernehmen möchte, wendet sich zuerst an die Initiatoren bei der Gemeinde Haar, Umweltreferent Michael von Ferrari (Telefon 089/46 002-312) oder Barbara Stark, Blühende Landschaft Haar (Tel. 089/21 75 75 38). Die Buntstreifen-Patenschaften sind eine Maßnahme im Rahmen der Ziele des Netzwerks Blühende Landschaft. Es geht darum, Lebensraum und Nahrung für bestäubende Insekten zu schaffen, um gegen das Artensterben anzuwirken. Jeder Bürger und jedes Unternehmen im Gemeindegebiet haben so die Möglichkeit, sich nachhaltig für die Umwelt einzusetzen. Das persönliche Engagement der Bürger unterstützt die Bemühungen der Gemeinde, ökologisch wertvoll zu pflanzen und ist auch noch schön anzuschauen. Bei Übernahme einer Patenschaft erarbeitet der Pate gemeinsam mit Barbara Stark ein Pflanzkonzept. Es werden Pflanzen zusammengestellt, die den Bedürfnissen des Bodens, der Lage, des Paten und der Verkehrssituation entsprechen. Nach Rücksprache mit Michael von Ferrari und Hans Steininger vom Bauhof werden die Pflanzen bei einem Wildpflanzenversand (zu Händen des Paten) bestellt. Die Kosten übernimmt die Gemeinde. Der Bauhof bereitet den Boden vor. Der Pate übernimmt nun die Pflanzung und Pflege und ist dafür zuständig, dass der Buntstreifen sauber bleibt und dass keine Pflanzteile in Fahrbahn oder Bürgersteig ragen. Der Bauhof braucht nur im Falle von bestehender Baumbepflanzung für die entsprechende Baumpflege zu sorgen. Die Gemeinde stellt ein Schild: Hier blüht es für Bienen, Hummeln und Co.“ vom Netzwerk zur Verfügung. Dieses Schild erhöht die Aufmerksamkeit und zeigt die Unterstützung vom Netzwerk Blühende Landschaft. Informationen für Buntstreifen-Patenschaften in Haar als pdf
Presseartikel: Buntflächen statt Abstandsgrün! Barbara Stark ist Haars erste Patin für ein blühendes Bienen- und Hummelparadies und macht sich für blühende Landschaften stark "Michael von Ferrari, Umweltreferent der Gemeinde Haar, hat sich gelbe Arbeitshandschuhe übergestülpt und hält einen schweren Vorschlaghammer bereit. Bürgermeister Helmut Dworzak hängt sein Jackett an den Staketenzaunpfahl und krempelt sich die Ärmel seines hellblauen Hemdes auf." Lesen Sie mehr.
Presseartikel: Auf der Suche nach der Blauen Blume - Zweite Patenschaft für neue blühende Buntfläche in Haar "Hertha Stigler wirkt nicht wie eine Romantikerin. Eher bodenständig und naturverbunden kommt sie daher, mit einem ausgeliehenen Schubkarren, ausgestattet mit kleiner Schaufel und Gartenhandschuhen, einer alten Keramikschüssel und einem Paket voller seltsamer Pflanzen. Aber Hertha Stigler ist auf der Suche nach 'der Blauen Blume'." Lesen Sie mehr.
Werden Sie Magerwiesenhelfer in Haar!
Hier können Sie sehen, was es mit den Magerwiesen in der Gemeinde auf sich hat. Die Pflege der Magerwiesen hält sich in Grenzen, sie werden nur ein bis zwei Mal im Jahr gemäht. Allerdings müssen immer wieder Moos, Löwenzahn oder andere stark wuchernde Pflanzen gezupft werden. Für diese Arbeit braucht die Gemeinde Unterstützung. Wir arbeiten in einer netten Gruppe, jeder so, wie er kann. Bei dieser Arbeit lernen wir sehr viel voneinander und lernen die Pflanzen der Magerwiesen kennen. Es fallen im Jahr ein paar Termine an. Ein Magerwiesenhelfer kann, aber muss nicht bei allen Terminen dabei sein. Machen Sie auch mit, und helfen Sie so mit ein wenig Einsatz ein Stück wertvollen Lebensraum für unsere Insekten und blühende Landschaften zu erhalten.

Magerwiesen, Foto: Michael von Ferari
Presseartikle: 10 Jahre nach der ersten Aussaat - Schön wild! Haars prachtvolle Magerwiesen "20 Magerflächen gibt es im Gemeindegebiet Haar, von den weniger als 50 Quadratmeter großen Bauminseln bis zur mehr als 9.400 Quadratmeter umfassenden Ökofläche in Salmdorf-Nord. Begonnen hat das Magerwiesen-Projekt in der Gemeinde im Millenniumsjahr 2000". Lesen Sie mehr.
Weitere Informationen: Das Ortsbild bereichern – Pflegekosten senken. Blühende Grünflächen am Beispiel der Gemeinde Haar bei München

