Netzwerk Blühende Landschaft
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Zunehmende Nährstoffbelastung gefährdet Wildpflanzen

Anfang Dezember stellte das BfN die neue Rote Liste vor: über 30% der Wildpflanzen in Deutschland sind in ihrem Bestand gefährdet!

Farn- und Blütenpflanzen, Moose und Algen nehmen eine ganz elementare Rolle in den Ökosystemen ein. Ein Artenrückgang wirkt sich deshalb stets auch negativ auf andere Organismengruppen aus. Vor allem die hohe Nährstoffbelastung und Nutzungsänderungen verschlechtern die Bedingungen für vielen Wildpflanzen, die nährstoffarme Standorte brauchen.

Es gibt auch Positives zu vermelden: Durch gezielte Artenhilfsprogramme wie Ackerrandstreifen oder das Anlegen von Schutzäckern konnte der Bestand einzelner Arten, wie z.B. Kornrade oder Dicke Trespe verbessert werden.

"Um den Artenrückgang auf breiter Front aufzuhalten müssen wir auf Ebene der Landschaft, bei einer naturverträglichen Landwirtschaft und bei einer umfassenden Verbesserung unserer Gewässer ansetzen", hält BfN-Präsidentin Jessel fest. Die Rote Liste unterstreicht daher einmal mehr, dass ein Umsteuern in der Landwirtschaft und in der Agrarpolitik dringend erforderlich ist. Denn die zunehmende Nährstoffbelastung gefährdet immer mehr Wildpflanzen in Deutschland - sowohl an Land als auch im Wasser."

Quelle: Pressemeldung BfN vom 5.12.2018 (https://www.bfn.de/presse/pressemitteilung.html?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=6546&cHash=91b20a11efa94cc1eb2cd7da55705a5c)

13.12.2018

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